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    Lernen im FCZB: Content- und Social-Media-Managerinnen unter sich

    Von Redaktion | 22. August 2016

    Lernen im FCZB: Content- und Social-Media-Managerinnen Ulrike Barann und Amrei Fuchs Ulrike Barann und Amrei Fuchs haben im März 2016 die sechsmonatige Weiterbildung zur Content- und Social-Media-Managerin im FCZB abgeschlossen. Sie fragen sich gegenseitig nach ihren Eindrücken, Erlebnissen und Erkenntnissen.

    Wie bist du am FCZB gestartet?

    Amrei: Ich bin, was Social Media angeht, mit einer gewissen Skepsis und mit einer vagen Idee davon, was Programmieren ist, in die Fortbildung gegangen. Die neuen technologischen Entwicklungen um das Internet sind so spannend und voller Potenzial. Ich hatte einfach den Wunsch, das zu verstehen und damit umgehen zu können.

    Ulrike: Ja, die Kommunikationsmöglichkeiten im Netz entwickeln sich so rasend schnell. Ich fühlte mich technisch nicht mehr auf dem Laufenden und hatte das Bedürfnis mein Web- und Computer-Know-how auf Stand zu bringen. Auch ging es mir darum, meinen Umgang mit CMS professioneller anzugehen – vor allem was WordPress betrifft. Und meine Schreibe fürs Netz wollte ich schulen.

    Welche Inhalte waren denn ganz neu?

    Amrei: Für mich war einiges neu, manches um Web 2.0, vieles um Bildbearbeitung, Programmiersprachen und auch Online-PR und Marketing. Schön fand ich auch, dass wir en passant so viel Neues und Hilfreiches über routinierte Computernutzung allgemein mitgenommen haben.

    Ulrike: Stimmt, das war bei mir auch so. Vor allem mein technisches Verständnis ist gewachsen. Das nützt mir jetzt beim selbstständigen Arbeiten zu Hause. Neu war für mich die gesamte Arbeit im Backend der CMS, also die Erstellung von Datenbanken, HTML, CSS, php etc. Und auch einige Tools, die wir kennengelernt haben. Diigo nutze ich zum Beispiel jetzt täglich. Auch Cloudcomputing gehört mehr und mehr zu meinem kreativen Alltag. Ich habe auch ein neues Faible für mich entdeckt – ich hatte nicht damit gerechnet, dass mir das Konzeptionieren und Gestalten von Websites so viel Spaß macht!

    Wie hast du das Lernen im FCZB empfunden?

    Ulrike: Das Lernen mit Frauen hat mir gefallen. Das hat für mich sehr zur positiven Lernatmosphäre beigetragen. Lernen ohne Mansplaining kannte ich vorher noch nicht – gerade wenn es um die technischen Bereiche geht. Wie hast du das empfunden?

    Amrei: Ich fand die Lernatmosphäre auch super und bin jeden Tag gerne in die Fortbildung gegangen. Das spürbare Engagement der Trainerinnen hat mich mitgerissen. Und der Impetus war immer, uns zu ermutigen und zu stärken, die Dinge selbst auszuprobieren und sie uns eigenständig anzueignen. Inhaltlich hat mir der technische Teil am besten gefallen, die Mischung aus Kreativem und Technischem beim Erstellen der Website im CMS und beim Programmieren.

    Hat sich der Alltag mit Social Media seit der Fortbildung verändert und wenn ja, wie?

    Amrei: Ich bin weiterhin eher zurückhaltend in den sozialen Medien unterwegs, aber das Verständnis davon nützt mir im Alltag sehr. Die Fortbildung hat mir hier kommunikative Welten eröffnet und hat auch neue Interessen geweckt. Ich besuche zurzeit viele Meet-ups zu unterschiedlichen Themen rund um Digitalisierung und will mich hier noch weiterbilden. Gerade war ich auf der re:publica – das war spannend und inspirierend!

    Ulrike: Bei mir ist es fast genauso wie vorher – ich schaue allerdings etwas bewusster und kritischer hin. Mein Augenmerk liegt jetzt mehr auf beruflich relevanten Themen. Mein professioneller Umgang mit Social Media ist aber noch auf dem Weg. Auch hier muss ich Schritt für Schritt vorgehen – alles auf einmal funktioniert eben nicht, das ist ein Prozess.

    Woran arbeitest Du gerade konkret?

    Ulrike: Ich arbeite an meinem Praxisprojekt weiter – die Website soll noch um ein Forum erweitert werden. Seit April bin ich in Teilzeit im Bereich Marketing und Content-Management tätig. Das macht mir richtig Spaß. Es soll aber noch mehr werden. Ich suche also weitere Projekte, Aufträge und Jobs in diesem Bereich. Außerdem bilde ich mich kontinuierlich weiter – zum Teil an der VHS und vor allem durch Selbststudium im Netz. Und Du, was hast Du jenseits der Inhalte aus der Fortbildung für dich mitgenommen?

    Amrei: Für mich persönlich habe ich mitgenommen, dass man viel lernen kann, wenn man mit unbefangener Neugier auf das Unbekannte zugeht!

    Ulrike: Das stimmt auf jeden Fall. Ich habe auch viel über mich gelernt – was mir Spaß macht, was ich kann und worin ich nicht so gut bin.

    Was würdest Du Frauen in den nachfolgenden Kursen raten?

    Ulrike: Vor allem Ruhe bewahren, wenn es stressig wird und darauf vertrauen, dass die Informationsflut zielführend ist. Sich in der Gruppe gegenseitig unterstützen und allen Themen und Fragen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Auch das Coaching und die Biografiearbeit für die persönliche Entwicklung nutzen.

    Amrei: Sich über die anfängliche Berührungsangst hinweg in alles Neue reinstürzen und so rausfinden, was einem liegt! Und das weiter verfolgen.

    Unser Fazit

    Nach einer intensiven gemeinsamen Zeit, viel Input, herausfordernden Momenten und noch mehr Erfolgserlebnissen gehen wir auseinander, um einiges reicher und jede mit eigenen Plänen und Zielen. Nicht nur die fachlichen Inhalte haben uns weiter gebracht. Jede wurde gecoached, das hat zusätzliche Klarheit gebracht. Wir alle haben unsere Kompetenzen erheblich erweitert und damit für uns neue Perspektiven geschaffen. Jetzt ist es an uns etwas daraus zu machen. Content und Social-Media-Managerin ist ein dynamischer Beruf und ein extrem weites Feld. Daher ist es ganz wichtig, sich thematische Schwerpunkte zu setzen, um sich nicht im Dschungel der Möglichkeiten zu verlieren. Und dann dranbleiben und die eigenen Schwerpunkte und Vorlieben vertiefen. Hier Spezialistin zu werden, bedeutet ständiges Recherchieren, Lernen, Ausprobieren, am Ball bleiben – und sich trauen in unbekannte Gefilde vorzuarbeiten! Dafür hat uns die Fortbildung die beste Grundlage geschaffen.

    Mehr lesen: Mit Mut und Social Media in eine neue berufliche Zukunft

     

    Topics: Arbeitswelt & Weiterbildung, FCZB, Social Media | Kein Kommentar »

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