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Lasst Zahlen sprechen – Leetspeak für alle

Von Redaktion | 13. September 2012

Neben batman69, sunshineforever und erstesahne gibt es im Internet manches Mal auch irritierende Pseudonyme wie 545ch4. Inzwischen habe ich gelernt, dass sich hinter 545ch4 ein mehr oder weniger einfallsloser Sascha verbirgt. Verwendet wurden hier Teile der Leetspeak, in der Zahlen durch Buchstaben ersetzt werden.

Leet ist das englische Kürzel für Elite, denn die, die Leetspeak damals eingeführt haben, fanden sich allem Anschein nach nicht nur geheim, sondern auch besonders, aber das ist ja auch schon eine Weile her.

Inzwischen wird die Sprache in der Netzwelt eher selbstironisch verwendet und ich will 545ch4 auch nicht zu nahe treten. Ich mochte ja auch R2-D2 sehr gerne, Leetspeak hin oder her.

Hier ein paar Beispiele für den ersten Eindruck (es gibt noch viel mehr Schreibweisen und Variationen):

  •   0 kann für O stehen (surprise!)
  •  1  für L oder für I (englisch wird die 1 ja eher als Strich geschrieben und dann ist die Assoziation zum kleinen l naheliegend)
  • 3 für E,
  • 7 für T

Manchmal werden auch ganze Wörter gekürzt:

  •   8 meint acht,
  •   n8 sprich Nacht oder, mein Favorit,
  •   9 meint nein.

Leetspeak lässt sich  auch sehr gut für Passwörter einsetzen, denn kryptische Schreibweisen sind dort essentiell, mehr zum unknackbaren, supersicheren Passwort findet ihr im Blog-Archiv im Dezember-Beitrag „Passwort gesucht„. Wer jetzt ganz wild darauf ist, mehr Leetspeak zu lernen, hier geht’s zum W1k1p3d14-Artikel zu 1337.

 

Topics: Community Kultur, Gut zu wissen, Social Media, Netzkultur & Web-Allerlei | Kein Kommentar »

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