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Die Augen der Anderen

Von Redaktion | 28. August 2012

Neulich war ich auf einer dieser Feiern, wo liebe Freunde der Gratulantin eine kleine Performance angedeihen ließen. Beliebt sind kurze Theatersequenzen, selbst geschriebene Lieder – gerne auch als Rap – oder auch die gute alte Fotoshow. Solche Auftritte sind heikel, für die, die sich auf die Bühne wagen, ebenso, wie für jene,
die damit bedacht werden. Und das nicht nur
wegen der künstlerischen Qualität.

Denn gute alte Freunde bringen manchmal Dinge ans Licht der Öffentlichkeit, die vom Bedachten nicht immer so locker kommuniziert werden wollen: notorisches Zuspätkommen oder superpenible Pünktlichkeit, schamanistische Initiationsrituale in den Weiten der Tundra oder vielleicht FC Bayern-Fan?

Was im engen Kreis bekannt ist und akzeptiert wird, gilt nicht gleichermaßen für die neuen Agenturkollegen, Golffreunde oder die angeheiratete Verwandtschaft aus Mecklenburg-Vorpommern. Im digitalen Leben sind die Herausforderungen übrigens ähnlich: Nicht jeder mag, was einem da so an die Facebook-Pinnwand geheftet wird. Da kann es hilfreich sein, direkt bei der Freundschaftsanfrage mitzuteilen, wenn die eigene Seite vorwiegend einer professionellen Reputation bzw. Vermarktung dienen soll – wie es z.B. bei Selbstständigen manchmal der Fall ist – oder wenn von Anfang an unterschiedliche  Accounts angelegt werden, die sich klar voneinander abgrenzen.

Topics: Social Media, Netzkultur & Web-Allerlei | Kein Kommentar »

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