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Peter Kruse wieder klug

Von Redaktion | 5. Dezember 2009

Schon vor einem halben Jahr zeigten wir uns hier angetan von der Klugheit des Herrn Professor Peter Kruse, der sich mit der Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken beschäftigt und dabei selbst durch Intelligenz hervor sticht. Nun hat ja Herr Frank Schirrmacher, FAZ-Herausgeber, ein Buch über das Internet geschrieben. Die Süddeutsche Zeitung mag entweder Herrn Schirrmacher oder sein Buch oder beide nicht so gerne und beschäftigt sich seit Erscheinen des Buchs mit dessen Schwächen.
Thema des Buchs Payback sind auch die Schwächen des Autors, der eingesteht sich vom Internet überfordert zu fühlen. Daraus zieht er Rückschlüsse auf die ganze Welt und sieht die Selbstbestimmtheit des Menschen insgesamt in Gefahr.

Die SZ jedenfalls schrieb schon vor zwei Wochen ein falsches Lob des Titels (Die Ich-Erschöpfung vom 18.11.2009), schönes Exempel journalistischer Rezensionskunst. In einem neulichen Streiflicht derselben Zeitung war dann zu lesen, wie überrascht man sei, dass Herr Schirrmacher sich vom Internet überfordert fühlt, wo man doch eher angenommen habe, dass es sich umgekehrt verhält. Damit aber noch nicht genug. Um Schirrmachers Überforderung einer psychologischen Analyse zu unterwerfen, wurde nun besagter Peter Kruse zu den Thesen von Payback befragt. Herausgekommen ist ein interessantes Interview, in dem er heilsam entspannt die Veränderungen beschreibt, die die vernetzte Kommunikation und Information mit sich bringt.

Topics: Social Media, Netzkultur & Web-Allerlei | 1 Kommentar »

Ein Kommentar to “Peter Kruse wieder klug”

  1. derbutt meint:
    5.Dezember 2009 at 11:40

    Über die SZ, Google und die Welt (kompakt) http://blog.diewebagentin.de/?p=367

Kommentare