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    Urlaub in Zeiten der Krise

    Von Redaktion | 16. April 2009

    Gehört haben Sie ja wahrscheinlich auch schon einmal davon – von der großen Bettenbörse im Internet, über die Sie kostenlos all over the World einen Schlafplatz finden können: couchsurfing.com. Das Prinzip ist denkbar simpel. Sie bieten einen Schlafplatz an und können im Gegenzug auf der ganzen Welt auf Schlafplätze zurückgreifen, die andere Couchserver anbieten. Kostenlos. Und die Sache funktioniert schon seit Jahren mit inzwischen 1,5 Millionen Übernachtungen wunderbar, Beschwerden sind äußerst selten. Couch-Anbieter/innen stellen Regeln auf wie z.B. »Nachtruhe von 23 Uhr bis 7 Uhr morgens.« und meist halten sich die Gäste auch daran, sexuelle Übergriffe kommen wohl kaum vor – schließlich hat man einen Ruf und damit eines Tages das Couch-Recht zu verlieren.

    Und da, das ist einer der Web2.0-Wahrheiten, hinter jeder funktionierenden Online-Community ganz normale offline-Sehnsüchte stecken wie die nach Freundschaft, Kommunikation und – eben einer gemütliche Couch stecken, trifft sich die Couchsurfer-Community gerne auch mal live und zum Anfassen. Da trifft man sich in Regional-Gruppen, trifft sich mit ehemaligen Übernachtern und ist überzeugt, am Ende die Welt ein bisschen zum besseren hin zu verändern:

    »Beteilige dich daran, eine bessere Welt zu schaffen, Couch um Couch.« ist eins der Motti der weltweiten Schläfer.

    Wenn Ihr Urlaubsbudget in diesem Jahr also etwas schmäler ausfallen sollte, Ihre Sehnsuch nach fernen Ländern aber größer geworden ist – versuchen Sie es doch einfach einmal mit dem Reisen von Couch zu Couch.

    Topics: Gut zu wissen, Social Media, Netzkultur & Web-Allerlei | Kein Kommentar »

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