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Mit Mut und Social Media in eine neue berufliche Zukunft

Von Redaktion | 22. August 2016

Mit Mut und Social Media in eine neue berufliche Zukunft: Content- und Social-Media-Managerinnen des FCZB Sieben Fachfrauen mit ganz unterschiedlichem beruflichen Background haben im Frühjahr 2016 die Fortbildung zur Content- und Social-Media-Managerin beendet. Ob SEO, Datenbanken, Programmierung, Design, Bloggen oder Konzeption – jetzt wissen sie, wohin die Reise geht. Bis dahin war es viel Arbeit, aber auch schön – nicht nur wegen der wunderbaren Aussicht auf die Spree. Zwei der Teilnehmerinnen, Amrei Fuchs und Ulrike Barann, blicken zurück.

Die Inhalte der Fortbildung sind breit gefächert. In den ersten Wochen steht vor allem der technische Aspekt im Vordergrund – neben diversen Web 2.0-Tools lernen wir alles, was man für den Aufbau einer Website braucht. Nach sechs Wochen sind wir in der Lage, innerhalb der Aufgabenstellung ‚Kiezprojekt‘ eine vollständige Website in HTML mit CSS-Stylesheets zu konzeptionieren und zu programmieren. Ein Mut machendes Zwischenergebnis! Ein Ritt durch HTML, CSS, Grafik und Bildbearbeitung liegt hinter uns.

Souveräner Umgang mit Technik

rittWeiter geht es mit Modulen zu Datenschutz, Augmented Reality/Virtual Reality und Geotracking. Die politischen Dimensionen dieser technologischen Entwicklungen hinterlassen in unserer eher medienkritischen Gruppe aufgewühlte Gemüter. Das Gleiche gilt für die Themen Online-PR, -Marketing und Fundraising. Auch hier macht es das stetige Nebeneinander des Notwendig-Sinnvollen mit dem Problematischen nicht einfach, eine klare Haltung zu finden. Es gibt lebhafte und angeregte Diskussionen, die auch die Trainerinnen herausfordern. Damit können diese aber sehr gut umgehen, wie sich herausstellt. Technische Themen kommen auch weiterhin nicht zu kurz. Wir schauen hinter die Kulissen verschiedener Contentmanagementsysteme und erhalten Einblicke in weitere Programmiersprachen.

So langsam steigt die Anspannung. Es müssen immer mehr Informationen aufgenommen und verarbeitet werden. E-Learning ist angesagt. Dazu ist es notwendig zu Hause am Computer Software zu recherchieren und zu installieren. Eine gute Gelegenheit den eigenen Rechner zu optimieren: upgraden und aufräumen! Das schult den souveränen Umgang mit Technik. Und wenn etwas nicht klappt, fragen wir unsere Trainerinnen.

Jetzt wird auch klar, dass jede Teilnehmerin ihre Prioritäten setzen muss. Nicht alle Inhalte der Fortbildung können vertieft werden – zeitlich unmöglich! Und wenn man am Anfang noch nicht genau weiß, worauf es am Ende ankommen wird, ist das mit den Prioritäten so eine Sache!

Von der Theorie zur Praxis

CSMMEinige wollen mit dem Praxisprojekt anfangen und sich auf WordPress konzentrieren, eine möchte SEO-Spezialistin werden, eine andere hätte gerne mehr Input in php und das “etwas zügiger bitte”! Dabei fällt auf: Die Atmosphäre in der Gruppe bleibt durchgehend positiv und von Hilfsbereitschaft geprägt. Wir sind ein tolles Team und profitieren von erprobten Lernkonzepten und partizipativen Lernmethoden. Aufkeimende Zweifel und Nervosität werden durch das kompetente Konfliktmanagement der Fortbildungsleiterinnen abgefangen. Der stets wertschätzende, offene Umgang miteinander erleichtert es uns, auch völlig neue Themen zu verstehen und zu lernen.

Mit Beginn des neuen Jahres vertiefen wir alles um den Bereich Social-Media-Management und machen uns mit der Konzeption von Social-Media-Auftritten vertraut.

Endspurt

Dann gilt es, einen externen Auftraggeber zu finden, für den wir im Praxisprojekt eine professionelle Webpräsenz erstellen können. Vom Konzept bis zur Website – ein Sprung ins kalte Wasser! Glücklicherweise stehen unsere Trainerinnen am Beckenrand und halten Schwimmhilfen bereit.

Zuerst steht der konzeptionelle Teil. Jetzt greifen die Themen, die wir uns in den vergangenen Wochen erarbeitet haben, ineinander. Das Feedback aus der Gruppe hilft uns zu erkennen, was inhaltlich und technisch in der kurzen Zeit machbar ist. So viel ist möglich, wenn man den Aufwand richtig abschätzen kann.

Neben der Fortbildung im FCZB arbeiten wir alle jetzt auch zu Hause an unseren Projekten. Die Trainerinnen begleiten uns dabei online über die FCZB-Plattform.

Wir können das

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Und dann ist es soweit: Die letzte Woche der Fortbildung hat begonnen. Ende März 2016 präsentieren wir unsere Projekte und unsere Online-Reputation vor der Gruppe, Trainerinnen und den Fortbildungsleiterinnen. Wir sind nervös, alle sind gespannt – und am Schluss gibt es nur noch Erleichterung und Stolz! Geschafft. Glücklich. Motiviert. Wir sind online, wir sind Content- und Social-Media-Managerinnen – mit einer klaren beruflichen Perspektive.

Mehr lesen: Lernen im FCZB: Content- und Social-Media-Managerinnen unter sich

 

Topics: Arbeitswelt & Weiterbildung, FCZB, Social Media, Wiedereinstieg | Kein Kommentar »

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