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Selam Opera: Die Komische Oper zu Gast im FCZB

Von Redaktion | 30. März 2016

Selam Opera im FCZB

Kultur der besonderen Art erlebten Kursteilnehmerinnen, Mitarbeiterinnen und Gäste des FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) Anfang März. Selam Opera, das interkulturelle Projekt der Komischen Oper Berlin, bescherten den Zuhörenden ausgefeilte Klangerlebnisse aus Oper und Operette und machte neugierig auf mehr. Unsere Autorin Anita Hebbinghaus ließ sich begeistern.

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Roadmovie durch die Operngeschichte

Hits aus Opern und Operetten wurden durch die charmanten Einführungen der Dramaturgin Johanna Wall greifbar und lebendig: vom „Barbier aus Sevilla“ über das Liebeslied aus „Carmen“ und „Figaros Hochzeit“ bis hin zum „Weißen Rössl“.

Nicht zu vergessen eine Jazzoperette des wiederentdeckten jüdischen Komponisten Paul Abraham. Gekrönt wurde das musikalische Potpourri mit einem Song aus dem Musical „Annie get your gun“.

Die Sänger_innen und Instrumentalist_innen kommen aus der ganzen Welt. Und man merkt ihnen bei jeder Note an, dass sie erfahren und versiert das verbindende Element der Musik feiern.

Selam Opera 10.3.16 FCZB

Aus dem musikalischen Nähkästchen geplaudert

Nach dem Konzert fragte das Publikum den Musiker_innen „Löcher in den Bauch“. Spätestens da waren die, die sonst nicht freiwillig in die Opernhäuser strömen, Feuer und Flamme: Die Sympathie der – sonst so bühnenentrückten – Sänger_innen wirkte ansteckend.

Das Arbeiten an der Basis sei eine spannende Abwechslung, denn der direkte Dialog mit dem Publikum komme im Bühnenalltag zu kurz, meinte der Bass Philip Meierhöfer.

Großartig, dass wir alle für eine Stunde komplett in diese Welt abtauchen durften und hoffentlich auf bald: in der Oper!

 

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