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    Ich bade, also bin ich! Oder: WordPress am Wasser

    Von Redaktion | 8. Mai 2012

    Wusstet ihr, dass der Mensch ein „Ufertier“ ist? Es gibt zahlreiche Thesen dazu, wie der Mensch zum aufrechten Gang kam, eine davon ist die Uferthese. Berliner Studien zufolge haben wir uns vor ein paar Millionen Jahren aufgerichtet, um im Wasser besser nach Futter, wie Muscheln oder Schalentieren zu suchen. Die eiweißreiche Nahrung hat sich auch positiv auf die Entwicklung des Gehirns ausgewirkt und hat dem Mensch somit entscheidende Vorteile verschafft.

    Ich habe neulich einen Beitrag auf Arte hierzu gesehen, in dem auch die gegenwärtige Wasseraffinität evolutionsbiologisch begründet wurde. Um die These zu untermauern, haben Forscher unter anderem Freizeitverhalten untersucht und Reiseprospekte ausgewertet: Wasser ist ein derart attraktives touristisches Kriterium, dass sogar Binnenstaaten wie Ungarn oder die Schweiz damit werben. Außerdem wurden Berliner vor Ort beobachtet. Dabei stellte das Forscherteam fest, dass die Berliner sich lieber und länger in Parks mit Wasser statt in Parks ohne Wasser aufhalten, selbst dann, wenn sie dort gar nicht planschen können. Grundstückspreise für das Haus am See, Fossilienfunde, körpereigene Merkmale, da kamen so einige Indizien zusammen. Ich habe mir jedenfalls gemerkt, dass mein Bedürfnis nach einem Tag am Meer, nach kühlem Nass an den Füssen und nach dem Flap-Flap des Wassers am Kai vollkommen natürlich ist.

    Gerne weise ich in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das FCZB am Wasser liegt. Direkt an der Spree. Es ist nicht nur ein schöner Arbeits-, sondern auch ein sehr schöner Lernort!

    Die Menschwerdung könnt ihr optimal im Sommer in der Kombination Baden – Lernen – Essen nachvollziehen. Die Spree selbst eignet sich leider nur suboptimal zum Baden, aber geschätzte 200 Meter weiter östlich befindet sich das Badeschiff. Aktuell letzte Woche getestete Wassertemperatur: 25° C.

    Evolutionshistorisch könnt ihr dann einen kleinen unbedeutenden Sprung tun und am Rechner lernen – z.B. Photoshop, InDesign, WordPress. Um das Wissen zu verankern und auch um sonst beste artspezifische Bedingungen zu schaffen, empfehle ich anschließend eiweißreiche Nahrung, z.B. Spaghetti Vongole auf der Schlesischen Straße.

    Der Sommer kann kommen, oder?

     

    Topics: Arbeitswelt & Weiterbildung, PR, Marketing & Fundraising | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “Ich bade, also bin ich! Oder: WordPress am Wasser”

    1. Willi Dukart meint:
      15.April 2014 at 21:07

      Ufer als Lernort! Super! Nie gehört, aber mir gefällt die Idee. Ich habe bisher Gebirge als Lernort benutz:)

    Kommentare