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    Blogosphäre? – Von der Sehnsucht nach redaktioneller Zensur

    Von Redaktion | 26. Mai 2009

    Die Blogosphäre kennen Sie, klar. Während eine Atmosphäre eine gasförmige Hülle um einen Körper ist, ist die Blogosphäre ein digitaler Wortnebel ohne spezifischen Mittelpunkt. Ohne Redaktion. Ohne Korrektorat und ohne Wahrheitsprüfung. Das ist sehr basisdemokratisch, weswegen Blogs, die sich zu politischen Themen äußern, oft mit dem Begriff Graswurzel-Journalismus verbunden werden. Jeder und jede kann sich äußern und hat mit dem Internet auch ein öffentliches Forum.

    In den letzten Wochen war ich, weil ich viel zum Web2.0, zu Augmented Realities, zu neuen Formen des (digitalen) Publizierens recherchierte, meist mittendrin im Nebel der Blogosphäre. Seit einigen Tagen hat mich nun eine überbordende Lust auf konservativen (Print-)Journalismus befallen. Nach Texten, die redaktionell bearbeitet wurden, bevor sie das Licht der Öffentlichkeit erblicken durften. Nach Texten, denen man die fünf Texte anmerkt, die hinter ihnen liegen und die nicht veröffentlicht wurden, weil sie für zu leicht befunden wurden. Nach gejähteten Beeten statt wuchernden Graswurzeln.

    Wann wird es die journalistische Gegenbewegung geben, die Korrektur, Kontrolle und Kritik als Qualitätsmerkmal versteht und verkauft? Ich bin der Anfang des potenziellen Marktes.

    Topics: Bildung & Politik | 1 Kommentar »

    Ein Kommentar to “Blogosphäre? – Von der Sehnsucht nach redaktioneller Zensur”

    1. Kluger Peter Kruse | FCZBlog meint:
      2.Juni 2009 at 12:50

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