Geld und Glück
Von Alexandra Deak | 16. Mai 2012
Der Kollegin Eintrittskarten vermacht, dem Nachbarskind Star Wars Karten mitgebracht (derzeit wohl die härteste Währung auf dem Pausenhof), die Motz gekauft, für Erdbebenopfer gespendet – und das Gefühl danach?
Hat das “Glücksbarometer“ nach oben ausgeschlagen? Vermutlich schon, so zu-
mindest laut einer Studie, die vor einigen Tagen bei TED – einem englischsprachigen Portal mit spannenden Vorträgen – veröffentlicht wurde.
Bei der Studie wurde Probanden Geld in die Hand gedrückt. Sie erhielten unterschiedliche Aufträge: Die erste Gruppe sollte sich selbst was gönnen, die zweite Gruppe sollte das Geld zu Gunsten von Dritten ausgeben. Am Ende des Tages wurden beide Gruppen nach ihrem Befinden gefragt: Und siehe da, jene, die das Geld uneigennützig verwendet hatten, waren glücklicher.
Für uns ist die Verknüpfung von Geld & Glück ein ganz aktuelles Thema. Von der Sparda-Bank Berlin eG erhielten wir am Freitag, 11.5.12, eine Spende in Höhe von 1.000,- Euro, die aus dem Reinertrag des Gewinnsparens stammt. Auch wenn Geben glücklicher macht als Nehmen: Wir freuen uns sehr! Herzlichen Dank an Frank Leuckhardt, Leiter der Filiale Berlin Friedrichshain, der uns symbolisch einen Scheck überreichte. Das Geld nutzen wir unter anderem für unsere Veranstaltungsreihe zu Social Media. Wir tragen damit dazu bei, Barrieren für die berufliche Nutzung von Social Media-Anwendungen abzubauen.
Wenn ihr euch nun inspiriert fühlt und auch spenden möchtet: Wir stehen bereit! Wir möchten auch nicht verschweigen, dass es noch andere tolle Projekte gibt, lokal leistet z.B. die gelbe Villa in Kreuzberg gute Arbeit, lokal und global empfehlen wir Terre des Femmes oder auch, für jene, die statt verschenken lieber verleihen möchten: Kiva.
Schönen Tag, viel Glück!
Foto: Franck Leuckhardt (Sparda Bank Berlin eG), Angela Lacroix (FrauenComputerZentrumBerlin e.V.)
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Was haben Torten mit Eulen zu tun?
Von Gabriele Hoffmann | 14. Mai 2012
Erstmal nichts. Ich suchte nach einem Titel für meinen Blogbeitrag über unsere Fortbildung ”Content & Social Media Managerin“, die in der nächsten Woche am 21. Mai zum zweiten Mal starten wird. Was passt da besser, als darüber zu schreiben, womit sich die Teilnehmerinnen im letzten Durchgang erfolgreich beschäftigt haben. Und damit bin ich dann doch bei Eulen und Torten.

Als wir diese Fortbildung entwickelt haben, war unser wichtigster Impuls, das entsprechende Wissen und Know How nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern sehr praktisch umzusetzen. So haben die Teilnehmerinnen beim Thema Podcasting gleich losgelegt. Mit Audacity, einer freien Software zur Audiobearbeitung, haben sie jeweils einen Podcast zu einem Thema ihrer Wahl erstellt. Ein Beispiel eines guten Werbe-Podcasts ist einer über Torten. Jana B. stellt die Tortenkünstlerin Karin Bombik vor. Dieser Podcast hat bei mir sofort die Lust ausgelöst, zur nächsten Konditorei zu laufen und ein Stück Torte zu holen. Aber hört selbst!
Ja, und was ist nun mit den Eulen? Als die Teilnehmerinnen die Aufgabe hatten, Netvibes, ein Web 2.0-Tool zur Personalisierung der Browser-Startseite, sinnvoll zu nutzen, hat Manel H. bspw. im Ergebnis eine schöne Zusammenstellung mit allem Wissenswerten über Eulen produziert. Werdet auch zum Eulenfan!
Die genannten Beispiele sind nur ein minimaler Ausschnitt aus dem, was die Teilnehmerinnen in sechs Monaten gelernt und erstellt haben. Neugierig geworden? Dann gibt es hier weitere Informationen zu den Inhalten, zur Anmeldemöglichkeit und zum Ablauf. Einige Restplätze für den nächsten Durchgang unserer Fortbildung sind noch vorhanden.
Bildnachweise: Torte: Jana B. privat; Eule: Andrea & Stefan Flickr
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Ich bade, also bin ich! Oder: WordPress am Wasser
Von Alexandra Deak | 8. Mai 2012
Wusstet ihr, dass der Mensch ein „Ufertier“
ist? Es gibt zahlreiche Thesen dazu, wie der Mensch zum aufrechten Gang kam, eine davon ist die Uferthese. Berliner Studien zufolge haben wir uns vor ein paar Millionen Jahren aufgerichtet, um im Wasser besser nach Futter, wie Muscheln oder Schalentieren zu suchen. Die eiweißreiche Nahrung hat sich auch positiv auf die Entwicklung des Gehirns ausgewirkt und hat dem Mensch somit entscheidende Vorteile verschafft.
Ich habe neulich einen Beitrag auf Arte hierzu gesehen, in dem auch die gegenwärtige Wasseraffinität evolutionsbiologisch begründet wurde. Um die These zu untermauern, haben Forscher unter anderem Freizeitverhalten untersucht und Reiseprospekte ausgewertet: Wasser ist ein derart attraktives touristisches Kriterium, dass sogar Binnenstaaten wie Ungarn oder die Schweiz damit werben. Außerdem wurden Berliner vor Ort beobachtet. Dabei stellte das Forscherteam fest, dass die Berliner sich lieber und länger in Parks mit Wasser statt in Parks ohne Wasser aufhalten, selbst dann, wenn sie dort gar nicht planschen können. Grundstückspreise für das Haus am See, Fossilienfunde, körpereigene Merkmale, da kamen so einige Indizien zusammen. Ich habe mir jedenfalls gemerkt, dass mein Bedürfnis nach einem Tag am Meer, nach kühlem Nass an den Füssen und nach dem Flap-Flap des Wassers am Kai vollkommen natürlich ist.
Gerne weise ich in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das FCZB am Wasser liegt. Direkt an der Spree. Es ist nicht nur ein schöner Arbeits-, sondern auch ein sehr schöner Lernort!
Die Menschwerdung könnt ihr optimal im Sommer in der Kombination Baden – Lernen – Essen nachvollziehen. Die Spree selbst eignet sich leider nur suboptimal zum Baden, aber geschätzte 200 Meter weiter östlich befindet sich das Badeschiff. Aktuell letzte Woche getestete Wassertemperatur: 25° C.
Evolutionshistorisch könnt ihr dann einen kleinen unbedeutenden Sprung tun und am Rechner lernen – z.B. Photoshop, InDesign, WordPress. Um das Wissen zu verankern und auch um sonst beste artspezifische Bedingungen zu schaffen, empfehle ich anschließend eiweißreiche Nahrung, z.B. Spaghetti Vongole auf der Schlesischen Straße.
Der Sommer kann kommen, oder?
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Journalismus, PR und Social Media – 26.04.2012
Von Alexandra Deak | 18. April 2012
Ein Youtube-Video sagt
mehr als 1.000 E-Mails, Facebook verdrängt den Flyer, Twitter rennt der Pressemitteilung davon und Wikipedia hat den Brockhaus schon lange ins Regal verdammt – Journalist/innen und Kommunikationsschaffende nutzen Social Media und Online-Plattformen von Tag zu Tag intensiver. Spannendes Thema? Finden wir auch:
Diskussionsrunde
Journalismus, PR und Social Media
Do, 26.4.2012, 19 Uhr, FrauenComputerZentrumBerlin
Mit den Expertinnen:
- Sharon Adler
Chefredakteurin und Herausgeberin des Online-Magazins AVIVA-Berlin - Katrin Rönicke
freie Journalistin, Mitgründerin von Frau Lila und netzfeminismus.org - Catrin Schoneville
Pressesprecherin Wikimedia Deutschland, www.wikimedia.de
Die Moderation übernehme ich, nach dem Fachaustausch gibt es Zeit für eure Fragen. Der Eintritt ist frei. Möchtet ihr kommen? Dann gebt uns bitte Bescheid – z.B. an presse@fczb.de
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Kurzportrait: Wer lernt hier eigentlich? Surma, 39 Jahre, Betriebswirtin aus Berlin-Bangladesch
Von Alexandra Deak | 14. März 2012
Mit manchen Fortbildungen wenden wir uns speziell an Frauen, die gerne im Büro arbeiten möchten, aber mit dem Computer oder mit aktuellen Programmen nicht so sehr vertraut sind. Dass solche Wissenslücken ganz unabhängig vom sonstigen Bildungsniveau sein können, zeigt das Portrait von Surma (Name geändert), die ursprünglich aus Bangladesch kommt und seit November am FCZB lernt.
„Von meinen 15 Geschwistern haben 12 einen Studienabschluss. Mein Vater hat immer gesagt: Alle meine Kinder sollen gebildet sein“ sagt Surma. Sie lebt seit 2005 gemeinsam mit ihrer inzwischen 10-jährigen Tochter in Berlin. Von ihrem Mann hat sie sich vor kurzem getrennt.
Sie selbst hat einen Studienabschluss in Wirtschaft, den sie 1997 in Rajshahi, Bangladesch, erlangt hat. Wegen der Anerkennung ihres Diploms hat sie sich bereits an die Senatsverwaltung gewandt, es fehlen allerdings noch bestimmte Papiere, die sie nur an der Uni vor Ort bekommen kann. Die will sie sich bei der nächsten Reise besorgen.
Derweil macht sie sich erst mal am Computer fit und bereitet sich auf die ECDL-Prüfungen (Europäischer Computer Führerschein) vor. Vor der Prüfung selbst hat sie Respekt, insbesondere wegen der Sprache, denn auch wenn sie gut Deutsch spricht, bereiten ihr komplizierte Fragen oder ausgefuchste Formulierungen manchmal noch Schwierigkeiten.
Stolz über ihren Fortschritt ist sie aber schon jetzt zu Recht, denn inzwischen kommen Freundinnen mit ihren Laptops zu ihr und bitten sie um Hilfe, z.B. bei einfachen Office-Anwendungen oder auch bei kniffeligeren Recherchen im Internet.
Und was die Prüfungen betrifft: Go for it!
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Mehr oder weniger – Equal Pay Day
Von Alexandra Deak | 5. März 2012
Kennt ihr den Spruch „Weniger ist mehr“? 
Wer von euch schon mal gefastet hat, kann zumindest bestätigen, dass der erste Apfel, die erste Orange oder die erste Mohrrübe nach der Zeit des Darbens in der Tat ganz außerordentlich gut schmeckt.
Was das Einkommen betrifft, habe ich eine kleine unrepräsentative, allerdings qualitative hochwertige Umfrage gestartet und bin zu dem Ergebnis gekommen: Weniger ist hier nicht mehr.
Leider ist es immer noch so, dass Frauen wesentlich weniger Lohn für die gleiche Arbeit bekommen, in Deutschland derzeit 23% weniger. Der Equal Pay Day fällt dieses Jahr auf den 23. März: Der Tag kennzeichnet die Zeitspanne, die Frauen über den Jahreswechsel hinaus länger arbeiten müssen, um das durchschnittliche Jahresgehalt von Männern zu erreichen.
Der Equal Pay-Aktionstag spricht auch Frauen an, die sich weniger politisch verorten, denn viele Geschäfte, Unternehmen, Restaurants oder Cafés gewähren an diesem Tag 23% Rabatt. Einfach in den beteiligten Läden mit einer symbolhaften roten Tasche aufkreuzen und nach reduzierten Artikeln fragen. Wer alles mitmacht, erfahrt ihr auf der vom FCZB umgesetzten Kampagnenseite.
Schönes Shopping!
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„Polierte Privatheit“ – Soziale Netzwerke beruflich nutzen
Von Alexandra Deak | 23. Februar 2012
„Alles, was ich im Netzwerk mache,
ist eine polierte Privatheit“ meint Silke Buttgereit zu der Frage der öffentlichen Sichtbarkeit im Netz. Ähnlich sahen das auch andere Gäste der Diskussionsrunde rund um Social Media am vergangenen Mittwoch im FCZB. Auch Anja C. Wagner kam zu dem Schluss, dass „jedes digitale Leben öffentlich ist […] und alles andere eine Illusion“ darstelle.
Es gibt allerdings keinen Grund, sich vor dem digitalen Leben zu fürchten, schließlich wird ja auch bei der Partyplauderei nicht alles ausgepackt und selbst diejenigen, die keine Partylöwen sind, können in ihrer Lautstärke mitreden. Welches Netzwerk zu einem selbst oder zu dem eigenen Unternehmen passt, ist unterschiedlich.
Twitter eignet sich besonders zum Informations- und Wissensgewinn und auch über Blogs lassen sich Meinungen rasch verbreiten und diskutieren. Xing, das berufliche Netzwerk, scheint hingegen derzeit auf dem absteigenden Ast zu sein: Die Professionals und internationalen Unternehmen sind weltweit auf LinkedIn versammelt und die Kreativbranche trifft sich lieber beim verspielteren Facebook-Giganten.
Von dem inspirierenden Abend letzte Woche haben wir auch Audioaufnahmen, und einige der uns in den Ohren klingenden Aussagen würden wir gern mit der Netzwelt teilen: Nur, wer hat die Zeit, diese redaktionell aufzubereiten und dann auch noch zu schneiden? Unter anderem für solche multimedialen Aufgaben suchen wir noch eine Praktikantin. Wir bieten: Gestaltungsspielraum, Spreeblick, Kompetenzerweiterung.
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Neue Identität – schon ab 0,- Euro
Von Alexandra Deak | 1. Februar 2012
In meiner (Ex-)Heimat, dem Rheinland,
laufen dieser Tage die Vorbereitungen für Karneval, und viele sind damit beschäftigt, sich eine temporäre neue Identität auszudenken. Die Kostümierungen müssen übrigens nicht zwangsläufig besonders subtil sein: Häschen, Kätzchen, Mäuschen, Prinzessinnen oder auch Clown, Pirat oder Cowboy? Immer gerne genommen, nicht nur von Kindern!
Viel Raum für Maskerade und virtuelle Identität bietet auch das gute alte Internet – und das „für lau“ und ohne Kater! Der erste Schritt ist mit der Wahl des Nicknames verbunden. In Foren tummeln sich zum Beispiel User, die sich selbstkritisch ichbinfantastisch, kannstmichmal oder megahammer21 nennen.
Wohlklingende Nicknames lassen sich übrigens auch bilden, indem ihr den Namen eures ersten Haus- bzw. Stofftieres mit dem ersten Teil des Namens jener Straße, in der ihr damals gewohnt habt, kombiniert. Bleibt nur zu fragen: Stellen Captain Cuvry, Schnuffi Schlesisch, Hopsi Falkenstein oder Flipper Warschauer die eigene Identität angemessen dar?
Wer ordentlich im Netz netzwerken will, sollte das hingegen besser mit echtem Namen und wahrer Identität tun. Wie das professionell geht, wird neben anderen Fragen am 15. Februar, 19 Uhr, bei uns diskutiert:
Women, Work & Web 2.0 – Like it? Soziale Netzwerke beruflich nutzen
Die Diskussionsrunde ist mit NPO-Vertreterinnen Astrid Bracht von Terre des Femmes und Francesca Schmidt vom Gunda-Werner Institut sowie den vor allem freischaffenden Social-Media Experts Silke Buttgereit, Anja C. Wagner und Dr. Carola Muysers spannend besetzt.
Kommt doch auch!
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Zusammen lernt es sich weniger allein
Von Alexandra Deak | 18. Januar 2012
Am 6. Februar beginnt bei uns w
ieder die Fortbildung „Medienkompetenzen & Work-Life Balance“. Inhaltlich geht es neben dem Office-Paket, Internet, Grafikprogrammen oder Web Publishing auch um Arbeitsorganisation und individuelles Coaching zum beruflichen Wiedereinstieg. Das Angebot wendet sich an Frauen, die gesundheitliche Einschränkungen haben.
Ich habe eben ein etwas längeres Gespräch mit einer ehemaligen Teilnehmerin geführt, die an einer seltenen Autoimmunerkrankung leidet. Ich nenne sie mal: Janine. Bevor sie erkrankte, joggte sie um den Schlachtensee und arbeitete im sozialen Bereich. Ihre Stelle verlor Janine, weil sie nicht mehr so konnte, wie sie wollte, sie schnaufte schon, wenn sie nur die Treppen hochlaufen musste. Bis sie ihre genaue Diagnose erhielt, zogen Jahre ins Land, und sie war schließlich auf einen Rollstuhl angewiesen. Nach Chemotherapie und intensivem Muskelaufbautraining könnte sie heute wieder arbeiten, wenn auch nicht voll, und deshalb sucht sie nach einer Bürotätigkeit auf Teilzeit. Bevor sie das FCZB besuchte, war Janine Computeranfängerin. Nun geht sie regelmäßig in die Bibliothek, um dort zu surfen, sie guckt dann nach Jobs, hält Kontakte, informiert sich. Und Schnäppchen, die es nur im Netz gibt, kommen ihr auch gelegen. Mit oder ohne Internet zu leben, sagt sie, ist „ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht“. Ihre nächste Anschaffung ist endlich ein eigener Computer.
Der Kurs ist aber nicht nur für Anfängerinnen, sondern auch für Fortgeschrittene geeignet, denn es werden entsprechend zwei Gruppen gebildet. Vielleicht gehört ihr selbst zur Zielgruppe oder kennt eine Frau, die gesundheitliche Schwierigkeiten hat und für die das Angebot hilfreich sein könnte. Dann leitet es doch bitte weiter!
Kontakt zu anderen, die sich mit ähnlichen Problemen herumschlagen, ergibt sich dadurch auch, und da springen sicherlich auch Tipps von A wie „Arzt, der was drauf hat“ bis Z wie „Zurück in den Job“ bei heraus. Noch gibt es freie Plätze in der Fortbildung, und für die Teilnehmerinnen kostet es auch nichts, dank der Förderung durch den Berliner Senat und den Europäischen Sozialfond. Da ist das EU-Geld doch mal gut eingesetzt, oder?
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Passwort gesucht
Von Alexandra Deak | 19. Dezember 2011
Je mehr ich im Netz unterwegs bin, desto häufiger muss ich mir neue Passwörter ausdenken und bestehende erneuern. Nun weiß ich ja zumindest, wie gute und wie schlechte Passwörter aussehen. Eines der miesesten Passwörter ist zum Beispiel Passwort: Das ist nämlich weniger kreativ, als der User so denkt – es gehört ebenso wie Codewort, Kennwort oder geheim mit zu den häufigsten Passwörtern.
Gern genommen werden auch Zeichenketten, die sich auf der Tastatur finden, wie 34567 oder cvbnm, fghjkl. Städte, Postleitzahlen, Begriffe, Daten, Namen von Mann, Kind, Hund, Pferd oder Reitlehrer eignen sich ebenfalls nur bedingt – danach wird nämlich systematisch gesucht.
Sichere Passwörter enthalten mindestens 8 Zeichen und bestehen aus Zahlen, Buchstaben, Groß- und Kleinschreibung und Sonderzeichen. Letztere sollten sich auf allen Tastaturen befinden, das deutsche scharfe “ß” bringt es also nicht. Vom beliebten Anhängen unterschiedlicher Nummern an ein und dasselbe Passwort, um dieses wiederholt einzusetzen, ist ebenfalls abzuraten.
Gut, oder sogar 1a, sind kryptische alphanumerische Zeichenfolgen wie G,os1a,skaZw. Die lassen sich auch ganz einfach merken: Ich nehme einen beliebigen Satz und reduziere diesen auf die Anfangsbuchstaben. Subversive Angriffe haben da wenig Chancen – noch besser ist es, Wörter wie „keine“ oder „eine“ durch entsprechende Zahlen zu ersetzen, so wird “keine” zur 0, “eine” zur 1. Auch Sonderzeichen wie Kommas sollten bei der Methode beibehalten werden.
Während ich früher eher zu erbaulichen Sinnsprüchen geneigt habe, bin ich inzwischen zu Songzeilen übergegangen. Schade nur, dass meine Kolleginnen jetzt ahnen, welches FCZB-Passwort ich verwende – oder summe ich so mies, dass der Song nicht zu erkennen ist?
Ich wünsche allen
FWu1gR!
Fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch!
PS: Sicherheit im Internet wird auch in unserem Weiterbildungsklassiker „IT-Know-how für den Wiedereinstieg – Keine Angst vor Computern“ thematisiert, der Kurs beginnt am 9. Januar, noch sind Plätze frei!
Weitersagen. Danke.
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